Neue Montagsfrage vom Buchfresserchen

Die heutige Frage vom Buchfresserchen dreht sich um Technik.

Welches technische Gerät verwendest du zum Bloggen? Bloggst du auf dem Handy, Tablet, Notebook, PC oder auf etwas ganz anderem?

Ich blogge sowohl vom Handy aus, wenn es kleine Beiträge sind.
Das Tablett ist bei mir eher eBookersatz. Ich nutze es seltener.
Das wichtigste Utensil ist und bleibt der Laptop zum bloggen. Er ist am einfachsten zu nutzen. Alle Tools, die ich brauche, befinden sich drauf. Die meist abgespeckten Apps haben oft ihre Tücken und stellen mich nicht so zufrieden. Gerade bei längeren Blogbeiträgen bevorzuge ich definitiv den Laptop.

 

Perlentaucher am Freitag: Alles, was wir geben mussten – Kazuro Ishiguro

Gabriela vom Buchperlenblog hat die wunderbare Aktion PERLENTAUCHER ins Leben gerufen.
Hier werden besondere Bücher vorgestellt. Bücher, die sich einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Alles, was wir geben musstenAlles, was wir geben mussten by Kazuo Ishiguro
My rating: 5 of 5 stars

KLAPPENTEXT

Ein großer Sportplatz, freundliche Klassenzimmer und getrennte Schlafsäle für Jungen und Mädchen – auf den ersten Blick scheint Hailsham ein ganz gewöhnliches englisches Internat zu sein. Aber die Lehrer, so engagiert und freundlich sie auch sind, heißen hier Aufseher, und sie lassen die Kinder früh spüren, dass sie für eine besondere Zukunft ausersehen sind. Dieses Gefühl hält Kathy, Ruth und Tommy durch alle Stürme der Pubertät und Verwirrungen der Liebe zusammen – bis es an der Zeit ist, ihrer wahren Bestimmung zu folgen…


Ishiguro hat nicht umsonst dieses Jahr den Nobelpreis für Literatur erhalten. Seine Protagonisten sind meist Menschen, die ein besonderes Schicksal tragen.

Das ist es auch, was dieses dystophische Buch (und den daraus entstandenen Film – hier der Link zum Trailer) ausmacht. Eine heile Welt mit Kinder, die im Grünen aufwachsen, die in einem Internat leben. Die Lehrer, hier Aufseher genannt, bringen ihnen alles für das Leben da draussen bei.

Nur, was ist das Leben da draussen? Keiner kennt es. Und keiner kam je zurück, um davon zu erzählen.

Die Kinder sind Organspender. Das Internat ist eine Farce und irgendwann wissen alle, welches Schicksal sie erwartet. Es entstehen wundervolle Freundschaften und sogar die Verliebtheit kommt nicht zu kurz. Nur hat diese aufgrund des geplanten Lebensweg keine Aussicht auf ein glückliches Ende.

Schon nach wenigen Seiten wird einem klar: Es geht hier nicht mit rechten Dingen zu.
Obwohl man die Einzelheiten, der Umgang miteinander, die Andeutungen Kathys und die Unterhaltungen zwischen den Kollegiaten, ohne den Blick über das große Ganze nicht versteht, spürt man deutlich, dass hier mehr dahinter steckt.
Jeder weiss, was passiert und jeder arrangiert sich damit – irgendwann.

Und das ist es, was ich an diesem Buch so erschreckend finde. Die Protagonisten kapitulieren irgendwann, geben sich dem Schicksal hin. Sollten wir wirklich irgendwann soweit kommen, und uns solcher „Dinge“ bedienen müssen? Ich hoffe wirklich nicht. Dennoch ist Ishiguros Roman sehr zeitgemäß, denn er legt die Handlung in den 70er Jahren an und wer diese Zeit erlebt hat, kann sich sehr gut gedanklich in das Buch hineinversetzen.

Dieses Buch ist für mich eine absolute Perle und eine Leseempfehlung, die ich so gerne weiter geben, auch wenn es für viele vielleicht „schwere“ Literatur aufgrund des Themas ist.

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Montagsfrage vom Buchfresserchen

Die heuteige Montagsfrage vom Buchfresserchen, dreht sich um Fanfiction.

Hast du schon einmal eine Fanfiktion zu einem Buch geschrieben?

Ich muss zugeben, dass ich als Kind hie und da mal selber Geschichten erfunden habe und sie mit mir bekannten Figuren „gefüllt“ habe.

Als Kind hat man da auch noch eine Menge Phantasie und erfindet Dinge und Orte einfach mal so aus dem Stehgreif. Das fällt mir als Erwachsener wirklich schwer.
Wohl auch ein Grund, warum ich letzten November bei NaNoWriMo gescheitert bin 😀
Vielleicht versuche ich es dieses Jahr noch einmal.

Der unerhörte Wunsch des Monsieurs Dinsky – Jean-Paul Didierlaurent

Der unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky: RomanDer unerhörte Wunsch des Monsieur Dinsky: Roman by Jean-Paul Didierlaurent
My rating: 4 of 5 stars
256 Seiten
Link zum Verlag – dtv


Danke an dtv  für das Rezensionsexemplar.
KLAPPENTEXT:

Eine Reise zurück ins Leben
 

Ambroise Lanier, Ende zwanzig, hat seine Berufung gefunden: Er möchte dem Menschen seine Würde bewahren und arbeitet darum als ? Leichenpräparator. Auch Manelle Flandin liegt die Würde ihrer Mitmenschen am Herzen. Rührend kümmert sich die junge Angestellte eines ambulanten Pflegedienstes um Senioren. Vermutlich hätten sich die Wege der beiden nie gekreuzt, wäre da nicht Samuel Dinsky: Als der 82-Jährige eine niederschmetternde Diagnose erhält, will er eine letzte Reise unternehmen. Zusammen mit Manelle und Ambroise. Durch einen wundersamen Zufall wird es eine Reise zurück ins pralle Leben.


Ich hatte mich nach „Macadam oder die Dame von Nummer 12“ wirklich auf das neue Buch von Jean-Paul Didierlaurent gefreut. Ich tue mich normalerweise schwer mit franz. Schriftstellern.
Aber Didierlaurent schafft es in einer wunderbaren Weise seine Charaktere detailliert zu beschreiben und doch nicht zu überzeichnen.

Sein Ambroise ist ein ein Meister seines Faches. Er liebt es, seine verstorbenen Kunden herzurichten. Ja er scheut sich auch nicht, einen verstorbenen als Clown anzuziehen und zu schminken. Denn das war dessen Berufung, wie seine Töchter zu berichten wissen. Wichtig ist, dass er dem Verstorbenen gerecht wird.

Manelle dagegen tut in den ihr verbleibenden 45 Minuten alles für ihre älteren Herrschaften und sieht auch gerne über Macken und Unwägbarkeiten hinweg.

Und dann wäre da Monsieur Dinsky. Krank, mit einem letzten Wunsch. Leider werden ihm, dem Namensgeber des Buches nur 60 der 256 gewidmet. Nicht, dass es dem Buch abträglich wäre.
Dazu schreibt Didierlaurent wirklich zu gut.

Aber irgendwie hätte ich mir mehr Zeit mit dem alten Herrn gewünscht. Daher auch nur vier Sterne für diesen zauberhaften und lesenswerten Roman.

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Perlentaucher am Freitag – Der Report der Magd von Margaret Atwood

Gabriela vom Buchperlenblog hat die wunderbare Aktion PERLENTAUCHER ins Leben gerufen.
Hier werden besondere Bücher vorgestellt. Bücher, die sich einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben. Ich starte heute mit einem Klassiker aus den 80ern.

 

Der Report der Magd

Der Report der Magd by Margaret Atwood
My rating: 5 of 5 stars

417 Seiten
Link zum Verlag: Piper Taschenbuch

 

Der Report der Magd wurde 1985 von der Autorin Margaret Atwood veröffentlicht.
Schon damals war ich versessen danach, das Buch zu lesen und musste mir wirklich die englische Originalversion bestellen. Eine deutsche Übersetzung kam nämlich erst später heraus.

Atwood zählt zu den besten Scifi Autoren des 20ten Jahrhunderts. Ihre dystopischen Welten sind unbeschreiblich düster und lassen doch Platz für ihre Protagonisten.

Im Jahr 1989 hat Volker von Schlöndorff das Buch unter dem Titel: „Die Geschichte einer Dienerin“
mit Natascha Richardson, Faye Dunaway und Robert Duvall verfilmt. Ein düsteres Szenario, welches für einigen Gesprächsstoff sorgte.

Ist eine Welt wie Gilead überhaupt vorstellbar?
Dazu muss man wissen, dass sich hinter Gilead die ehemaligen USA verbergen. Nukleare Katastrophen haben bei vielen Menschen zu einer Sterilität geführt. Bei einem Staatsstreich durch die Söhne Jakobs, eine christlich-fundamentalistische Gruppierung, werden der Präsident und alle Mitglieder des Kongresses ermordet und die Verfassung außer Kraft gesetzt. Die Armee erklärt den Notstand, Zeitungen werden zensiert und Straßensperren eingerichtet. Die Republik Gilead wird gegründet. Dabei wird insbesondere die Stellung der Frau neu definiert: Frauen dürfen kein Eigentum besitzen und haben sich dem Mann vollständig unterzuordnen. Ihr Eigentum fällt an den nächsten männlichen Verwandten. Die einzige Aufgabe und Pflicht der Frau ist das Gebären von Kindern.

Viele Frauen können aber keine Kinder gebären. So kommen die Mägde ins Spiel. Fruchbare Junge Frauen, deren eigenes Leben nicht mehr existiert. Deren einzige Aufgabe ist, den hohen Offizieren und deren Frauen ein Kind zu gebären. Der Zeugungsakt ist religiös angehaucht, wie alles in dieser Zeit.

Es gibt Mägde, die einen Ausbruch wagen – ob vor der Geburt des Kindes oder danach. Sie werden erhängt – vor den Augen der anderen. Das soll als abschreckendes Beispiel dienen.

Ich höre nun auf zu spoilern, denn – lest das Buch. Wenn ihr das nicht tun wollt, schaut den Film.
Oder seht die neu produzierte Serie, die gerade auf diversen Portalen läuft.

Margaret Atwood ist und bleibt für mich eine der besten Schriftstellerinnen des 20 Jahrhunderts. Ihre Romanvisionen setze ich mit denen von Jules Verne gleich, wenn sie auch nur düstere Dystophien verfasste. Aber es lohnt sich wirklich, diese Bücher zu lesen und zu verinnerlichen.

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Montagsfrage vom 9.10.2017

Die Montagsfrage beim Buchfresserchen lautet heute: Wie viel bedeuten euch beim Bloggen über Bücher die Zahlen? Follower, Likes, Shares…macht ihr euch etwas daraus?

Ganz ehrlich – diesen Statistikkram mochte ich noch nie. Ich bin kein Zahlenmensch. Von daher haben diese Dinge nicht wirklich Priorität für mich.

Follower: Follower sind nett, klar. Aber ich lese via RSS  oder Newsletter viele Blogs ohne ein Follower zu sein. Es mag vielleicht für Influencerblogs interessant sein. Nischenblogs wie meine beiden Blogs dümpeln da eher ein wenig hin.

Likes: Natürlich freut man sich über Likes. Aber einen ehrlichen Kommentar unter meinen Beiträgen habe ich noch nie verachtet. Zumal ich so auch genauer sehen kann, was meine Leserschaft denkt.

Shares: „Wer shared, macht seinen eigenen Blog bekannter, tritt so tiefer in die Blogosphäre ein, schafft Verbindungen….“
So oder so ähnlich lauten die Shareaktionen auf fb.

Ganz ehrlich – ich teile ein wenig auf fb. Aber Seiten untereinander teilen, um sich im Großen zu verbinden und zur Community zu gehören, um Zugang zu fb Gruppen und geheimen Foren zu haben… Äh, nein!

Mein Problem ist hat, dass ich eher Nischenblogs betreibe,
Ich habe keine Intension durch Werbung in unglaublichem Reichtum zu schwimmen. Und ich freue mich einfach, wenn meine Leser und ich Bücher gleich toll oder mies finde und ich mich mit ihnen darüber austauschen kann.

Es gibt diverser Analysetools und ein bisserl SEO läuft im Hintergrund von WP Blogs immer mit. Aber ansonsten – nein, es hat für mich nicht wirklich Bedeutung.

Unsere Seelen bei Nacht – Our Souls at Night von Kent Haruf

„Es geht nicht um Sex. Es geht nur darum, die Nacht zu überstehen. Zu reden, zusammen im Bett zu liegen. Die ganze Nacht!“ – Addie Moore

Auf der diesjährigen Viennale vor 5 Wochen wurde der von netflix produzierte Film des verstorbenen Schriftstellers Kent Haruf vorgestellt. Netflix setzt mittlerweile auf hochwertigere Verfilmungen mit richtigen Stars. Jane Fonda und Robert Redford zählen zur absoluten Oberliga in Hollywood. Im Diogenes Verlag ist das dazugehörige Buch zu erhalten.

Handlung:

Addie Moore und Louis Waters sind Nachbarn in einer Kleinstadt in Colorado. Beide leben allein, die Kinder sind bereits lange aus dem Haus und ihre jeweiligen Lebensgefährten sind schon vor Jahren gestorben. Addie, die sich vor allem nachts sehr einsam fühlt und schlecht schläft, besucht abends ihren Nachbarn Louis, um ihm einen Vorschlag zu machen.

Sie möchte, dass er neben ihr schläft – ohne Sex. Einfach nur um die langen und leeren Nächte zu überstehen. Natürlich bleibt die „Nichtliaison“ im kleinen Städtchen nicht unbemerkt. Ob Nachbarn oder Freunde, ja sogar Addies am Leben gescheiterter Sohn glauben, ein Mitspracherecht in dieser sich langsam entwickelten Beziehung zu haben.

Der einzige, der die Beziehung nie in Frage stellt und von Anfang an glücklich mit allem zu sein, ist Addies Enkel. Seine Mutter ist dem gescheiterten Vater weggelaufen und er findet zum ersten Mal wieder etwas Halt in seinem Leben.

Gene, Addies Sohn, ist voll Wut über sein eigenes Leben und ereifert sich wirklich seiner Mutter vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen hat.

 


Jane Fonda in naturgrau  – ausdrucksstark, voll Elan. Ganz anders als in der aalglatten Werbung für Feuchtigkeitscreme. Diese Frau ist 79! Und noch immer eine der schönsten Schauspielerinnen der Welt.

Robert Redford – mit 81 immer noch ein wunderschöner und ausdrucksstarker Schauspieler, der geradezu in seiner Rolle aufgeht. Er ist und bleibt ein Charmeur und wird es auch noch mit 100 sein.

Kurzum – es gab für mich selten eine so gelungene Umsetzung eines Buches, wie dieses. Sie hat mir wieder gezeigt, wie gut Verfilmungen gelingen können. Und sie mahnt uns, Menschen jeglichen Alters in ihrem Handeln zu akzeptieren ohne mit dem erhobenen Finger dazu stehen oder in deren Vergangenheit zu wühlen.
Denn ohne Fehler ist niemand auf der Welt.

 

Sungs Laden von Karin Kalisa

Sungs LadenSungs Laden by Karin Kalisa
My rating: 5 of 5 stars
256 Seiten
Link zum Verlag: Droemer Knaur

 

Klappentext:

Am Anfang ist es nur eine alte vietnamesische Holzpuppe, die in der Aula einer Grundschule Kinder und Lehrer bezaubert. Noch ahnt keiner, dass binnen eines Jahres der Prenzlauer Berg auf den Kopf gestellt werden wird: Das Szene-Viertel entdeckt seinen asiatischen Anteil und belebt seine anarchisch-kreative Seele neu. Brücken aus Bambus spannen sich zwischen den Häusern, Parkraumwächter tragen Kegelhüte, auf Brachflächen grünt exotisches Gemüse, und ein Zahnarzt macht Sonntagsdienst für Patienten aus Fernost. Nachdem auf dem Dach des Bezirksamts kurzzeitig auch noch die Ho-Chi-Minh-Flagge wehte, münden die Aktionen in ein Fest, wie der Kiez noch keines erlebt hat: großes vietnamesisches Wassermarionettentheater in einem Ententeich! Vom Gemischtwarenladen des studierten Archäologen Sung nimmt all dies seinen Ausgang. Hier treffen die Schicksale ehemaliger vietnamesischer Vertragsarbeiter mit den Lebensgeschichten früherer DDR-Bürger zusammen, von hier aus wird der Kiez nicht nur mit Obst und Gemüse, sondern auch mit dem guten Geist der Improvisation versorgt. Und siehe da: Gute Laune ist auch in Berlin möglich! Eine Utopie, natürlich. Aber eine hochgradig ansteckende.


WAS EIN TOLLES BUCH!

Ich hatte das Hörbuch via audible und kann nur sagen: GENIAL.
Ein absolutes Kleinod unter den Büchern. Liebevoll erzählt, kurzweilig. Mit viel Herz und Liebe.

Ach, was soll ich noch mehr schreiben.
Lest oder hört es und macht Euch selbst ein Bild.

Und denkt dran: Gute Dinge können auch aus kleinen Dingen entstehen!

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Besondere Umstände von Gabriele Kaspersky

Besondere UmständeBesondere Umstände by Gabriela Kasperski
My rating: 4 of 5 stars
528 Seiten
Link zum Verlag: storybakery.ch

 

Danke an die Storybakery für das Rezensionsexemplar!
Klappentext

BESONDERE UMSTÄNDE, der zweite Fall der Schnyder&Meier-Reihe von Gabriela Kasperski, ist ein hochemotionaler Thriller um Babyhandel, illegale Adoptionen und gekauftes Glück. Er erscheint in einer Neuausgabe als Taschenbuch.
„Ich schwöre euch, jede dieser Frauen, so nett sie eigentlich ist, würde für ihre Kinder töten. Nun stellt euch eine Frau vor, die kein Kind hat, aber unbedingt eines will, bereit, jeden Preis zu bezahlen.“
Nach einem Gewitter kommen sieben Babys zur Welt. Eines wird entführt – Zita Schnyder und Werner Meyer, selbst frischgebackene Eltern, ermitteln.
Zita Schnyder hat den Master in Psychologie mit Bestnote bestanden und ihren Sohn entbunden, das Leben könnte nicht besser sein. Da wird aus dem Waldstädter Krankenhauses ein Baby entführt und Zitas Nachforschungen führen sie in den Geburtsvorbereitungskurs „MamYoga“. Ihr Partner, der Commissario Werner Meier, ist derweil komplett überfordert, von seinen Vatergefühlen und vom Mord an einer Sozialarbeiterin.

Kristof hat einen Auftrag für PremiumBaby zu erfüllen, der ihn ins Haus seiner Freunde führt. Sein Ziel dort, das Baby von Gula und Juri.
Einige Monate später kommen in einer Gewitternacht in Waldstadt sieben Babys zur Welt, von denen eines ebenfalls entführt wird

Commisario Werner Meier hält sich anfangs wegen Befangenheit weitestgehend aus den Ermittlungen raus, bis eine unerwartete  Wendung ihn doch zum Umbedenken bewegt.

12 Kapitel voll Spannung, die gelesen werden wollen. Teilweise hat die Handlung für mich geholpert, was dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch tat.  Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet und man kann fiebert bei den Konflikten der Protagonisten wirklich mit.

Ich war allerdings froh, als das Buch zuende war. Es waren irgendwann zuviele Infos und Protagonisten, die „mitspielten“.

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Montagsfrage

Ab sofort gibt es hier die  Montagsfrage zu lesen.

Die heutige Montagsfrage vom Buchfresserchen lautet: Hast du bestimmte Rituale, z.B. ein bestimmtes Buch jedes Jahr zu lesen oder ein Genre zu testen, das dich eigentlich wenig anspricht etc.?

Ja, habe ich wirklich.

  • Um Weihnachten herum wird es wohl ein Buch mit kuscheligem Inhalt werden. Etwas, was das Herz berührt. Ich denke, ich werde mich von den Neuerscheinungen leiten lassen oder mal wieder zu Charles Dickens und seinen Geschichten greifen. Dabei stehen natürlich „Die Weihnachtsgeschichte“ und „Grosse Erwartungen – Great Expectations“ ganz vorne.

Lest Ihr auch nach den Jahreszeiten oder lasst Ihr Euch mehr vom Bauchgefühl leiten?