DIE HUETTE/THE SHACK – William Paul Young

Die Hütte - Ein Wochenende mit GottDie Hütte – Ein Wochenende mit Gott by William Paul Young
My rating: 5 of 5 stars

 

 

Das letzte Buch in diesem Jahr. Und damit etwas ganz besonderes!

Mack ist von Zweifeln umgeben?
Warum lässt er zu, dass sein jüngstes Kind während eines Familienausfluges entführt und ermordent wird – während Mack seine beiden anderen Kinder vorm ertrinken rettet? Ihre Leiche wird nie gefunden.
Mack verfällt in Selbstzweifeln, seine Ehe besteht eigentlich nur noch auf dem Papier. Er und seine Frau sind bemüht, sie weiter zu führen.
Seine beiden anderen Kinder leben ihr eigenes Leben – Mack nimmt sie nur wahr, wenn sie bei ihm sind. Zu sehr ist er in seiner Trauer gefangen.
Beim Schnee räumen fällt ihm plötzlich ein Zettel in die Finger: Komm zur Hütte. Papa.

Papa ist der Name, mit dem seine Frau Gott anruft. Von Zweifeln geplagt bittet er seinen Nachbarn mit zur Hütte zu fahren. Um dann doch in Windeseile alleine aufzubrechen.

Was wird ihn in der Hütte erwarten? Ein blutverschmierter Boden… Erinnerungen… Tränen.
Als Mack aufbrechen will, läuft er in einen jungen Mann hinein, der sich als Jesus herausstellt.
Er folgt ihm und aus den schneebedeckten Hügeln werden grüne Hügel mit Blumen

Gott tritt dabei als heilige Dreifaltigkeit gleich in mehreren Rollen auf: Papa der eigentliche Gott (Ein Wandel zwischen Frau und Mann, denn Gott ist ein Mensch, der in der Gestalt erscheint, die der Hilfesuchende gerade benötigt!).
Jesus sein Sohn, sowie Sarayu, welche den heiligen Geist darstellt. Immer mehr wird Mack im Laufe der Gespräche bewusst, dass er sich von seinem durch die Gesellschaft und durch Institutionen aufgezwungenen Handeln befreien muss, um wahre Liebe zu seinen Mitmenschen und zu Gott aufnehmen zu können.

Da Mack so sehr in seiner Trauer gefangen ist, hat er auch gar keine Möglichkeit festzustellen, wie sehr seine Familie trauert – jeder auf seine Art und Weise mit mehr oder weniger Schuld.

Mack muss loslassen. Er muss lernen zu verzeihen und wieder zu leben. Er muss sich seinen Ängsten und seiner Vergangenheit stellen – und nach vorne blicken.

Das Buch ist ein MUSS für alle, die in einer verfahrenen Situation stecken, in Trauer, in einem Loch und glauben, dass es nicht weiter geht. Man muss definitiv nicht gläubig sein um es zu lesen. Man muss sich nur darauf einlassen wollen.

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