„Ein Mensch brennt“ – Nicol Ljubic

Ein Mensch brennt: RomanEin Mensch brennt: Roman by Nicol Ljubic
My rating: 2 of 5 stars

KLAPPENTEXT:

Aufrüttelnd und provokant, zugleich warmherzig und witzig

Wenn es um Fußball geht, kann man dem zehnjährigen Hanno Kelsterberg nichts vormachen. In Sachen Protest allerdings auch nicht. Seit zwei Jahre zuvor der asketische Hartmut Gründler ins Souterrain der Familie zog und sich als unbeugsamer Politkämpfer entpuppte, steht Hannos einst heile Welt auf dem Kopf. Statt Fußball zu spielen, muss er nun mit zu Demos und verteilt Handzettel. Während der Vater den Mann im Keller zunächst belächelt, gerät die Mutter in den Bann des kompromisslosen Idealisten, die Ehe zerbricht. Ein provokanter und berührender Roman über eine Familie, die unversehens von der Zeitgeschichte gestreift wird.
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Als Kind der 70er wird man immer wieder mit Atomgegner, RAF (Hast Du das auch erlebt?) konfrontiert.
Ich bin ehrlich – mit hat als Kind weder die RAF noch die Atomgegner interessiert. Also dachte ich, ich lese einen Buch über Hartmut Gründler, den Atomgegner, der sich verbrannt hat und baue eine Verbindung zu meiner Vergangenheit auf. Auf politische Widerstände, auf Gewalttaten auf… tja…

Nur irgendwie habe ich bis jetzt immer noch keine Verbindung gefunden. Geschweige denn, fand ich den Roman interessant oder mich zu ihm geschichtlich hingezogen.

Von daher bitte ich die geneigte Leserschaft sich selbst ein Urteil zu bilden, im Netz nach Rezensionen zu suchen, die mehr den Sinn beschreiben. Das Buch war definitiv nichts für mich.

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