Der Outsider – Stephen King

Der Outsider

Der Outsider by Stephen King

My rating: 3 of 5 stars


Ein typischer King würden die meisten schreiben…
Ja, ein King…typisch, langatmig, sich in Kleinigkeiten ergebend.

Ich bin ehrlich – mit der Hälfte der Seiten, ätte man daraus eine echt spannende Kurzgeschichte machen können. Leider verliert sich „Der Meister“ wie immer in Kleinigkeiten und unnützem Geschreibsel.
Ab Seite 250 habe ich beschlossen aufzuhören und in den letzten 2 grösseren Chaptern nachzusehen, was passiert. Das hat mir Stunden der Langatmigkeit erspart.

Das Ende wäre in 4 Kapiteln gut beschrieben gewesen. King hat Minikapitel von einer Seite draus gemacht, so dass man dann vor 40 Kapiteln steht, die immer eine kleine Situation beschreiben.
Ist dass sinnvoll? Vielleicht für den Verlag, vielleicht für den Author.
Mich hat es genervt.

Das war mein letzter King. Ich hatte schon bei den Leseproben der letzten Romane gemerkt, dass der Stil nichts mehr neues oder aufregendes bringt. Die Sleeping Beauties waren dann eine komplette Enttäuschung für mich gewesen.
Da die Kritiken des Outsiders durchgehend gut waren, hab ich mich beömmeln lassen und mir das ebook gekauft. 

Fakt ist, das war mein letzter King.
Vielleicht bin ich gesättigt, vielleicht schreibt er auch „Out of Time“. Mich hat er als Leser verloren.



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Montagsfrage – Bücher aus der Bibliothek

Antonia fragt heute: 
Leihst du Bücher aus Bibliotheken aus? Wenn ja: warum, wenn nein: warum nicht?

Nein, leider nicht mehr. 
Als Kind lebte ich 20m von der Jugendbücherei der Stadtbibliothek entfernt bei meiner Oma. Ich durfte mit 5 schon in die Bücherei, da meine Oma, die Bibliothekarin kannte. Und ich konnte mit 5 schon lesen. Bilderbücher fand ich doof. Kleine Geschichten mit Tieren dagegen toll.

Als meine Oma verstarb zog ich komplett zu meiner Mutter, was mich aber nicht daran hinderte, die Bibliothek wöchentlich aufzusuchen. Es war teilweise so schlimm, dass meine Mutter um 18 Uhr vor der Stadtbücherei stand und die Bibliothekarin rief: „Frau Weinmann, Susi sitzt in Raum 3, vor Regal 7 auf dem Boden.“
Dass meine Mutter fast einen ganzen Stadtteil überquerte um mich abzuholen, hatte ich regelrecht verdrängt.
Ich war regelrecht süchtig nach Büchern.

Times change – Zeiten ändern sich. Ich las eine ganze Weile gar nicht mehr. Es kamen Lehre und Arbeit dazu, meine  Hochzeit, der Umzug und plötzlich war die Bücherei unendlich weit weg. Klar las ich zwischendurch mal ein Buch. Aber der Kontakt zu den Bibliothekaren, den Büchern, dem wundervollen Geruch verschwand.

In Zeiten von eBookreadern und diverser Kaufmöglichkeiten online habe ich leider keinerlei Bezug mehr zur Stadtbücherei. Sie befindet sich mitten in der Stadt und ich bin ehrlich – ich mag keine Menschenmassen und meide die Stadt, wo es geht. Von daher hat die Bibliothek keinen Stellenwert mehr in meinem Leben. 
Aber sie hat mich zum lesen gebracht. Und das werde ich nicht vergessen.

Über den Flyer der Stadtbibliothek Saarbrücken könnt Ihr übrigens die Geschichte der Stadtbücherei von Anfang an verfolgen.

#AllHallowsRead – Verschenk ein Buch zu Halloween!

Heute darf ich Euch im Rahmen der #allhallowsreadgermany Aktion von Tanja Karman – einer magischen Autorin – mein persönliches Lieblingsbuch zu Halloween vorstellen.

Entgegen der anderen Teilnehmer habe ich keinen Krimi oder etwas gruseliges in Buchform gewählt, sondern  mich für ein Kochbuch entschieden. Und was passt besser zu der Halloweenzeit, als ein Blick in die Hexenküche.

Welch zauberhaftes Cover, oder?

Warum ich diese Buch und die anderen Bücher dieser Serie so mag?
Weil die Suppen, Gerichte und Tränke darin einfach zauberhaft beschrieben sind.

Es gibt Rezepte für alle möglichen Lagen im Leben.

  • Liebestränke
  • Erfolgstränke
  • Heiltränke
  • Problemlössungstränke
  • Tränke gegen schlechte Einflüsse

Kurzum – es ist ein wundervoll gestaltetes Buch, mit nachkochbaren Rezepten, die natürlich alle ihren magischen Zweck erfüllen.

Es gibt eine ganze Serie davon, die ich durchweg empfehlen kann. Sie sind grafisch sehr schön gestaltet und sind ein echter Hingucker im Regal – oder ein nettes Mitbringsel für gute Freunde.

Nun hast Du meine Beschreibung gelesen und solltest nun auch Deinen Buchstaben mitnehmen, der Dich zur Lösung des Rätsels führt und damit Du in den Lostopf hüpfen kannst.


Und Du solltest zu Marnie Leifers hüpfen, denn auf ihrem Blog
 fantastische-buecherwelt.de
findest Du den nächsten Buchstaben.

Du hast den Anfang von #allhallowsreadgermany verpasst? Dann hüpf schnell hier hin und Besuche alle Blogs, und sammle die Buchstaben ein.

VIEL GLÜCK!



SuB am Sonntag – SuBventur 10/2018

Über Kerstin und Janas Buchblog bin ich auf den Begriff „SuBventur“ gestossen. Eine Wortspielerei aus Sub=Stapel ungelesener Bücher und Inventur.

Gut, eine Übersicht der Bücher, die nicht oder nur angelesen und wieder ins Regal zurückgewandert ist, weil denn mal gerade die Zeit fehlte, kann ja nicht schaden.


1. Der SuE – Stapel ungelesener eBooks

Um halbwegs einen Überblick zu bekommen, habe ich spaßeshalber Screenshots gemacht.

Ich fasse es in Zahlen:

  • Kindle App – 16×16=256
    Ein Zehntel davon sind Leseproben. Bleiben immer noch 230 Bücher!
  • Legimi App: 30 und wachsend
    Seitdem ich die App teste, finde ich immer wieder Bücher, die mich interessieren und die in mein Regal auf dem Reader landen.
  • Aldiko App: 24
    Hier wandert alles hinein, was in die anderen Apps nicht hineinpasst oder nicht kompatibel ist

2. Der SuK –
Stapel ungelesener  Kochbücher

25 aktuelle an der Zahl, die diesen Winter durchgearbeitet werden – so der Plan. Ich habe einige nicht mehr genutzte Kochbücher bei medimops verkauft und mich mit neuen beschenkt. Was Ihr hier seht ist nur ein Regal. Es gibt noch ein zweites mit kleineren Büchern ums einkochen oder speziell um ein Lebensmittel bezogen, die ich regelmäßig nutze.

3. Der Standard SuB

Nein, auch hier ist nicht alles drauf. Es sind über den Daumen gepeilt um die 70 Bücher, die sich momentan in Zweierreihen tummeln.

Wann lese ich das alles? Zwischendurch und dann auch hie und da – wenn ich denn nichts anderes mache.
Kann man zuviel Bücher haben? Nein, eigentlich nicht. Aber man sollte sich darüber klar werden, dass zuviele Bücher auch ein Problem werden können, da sich die Leseinteressen auch ändern.

Und nun?

Ich werde jetzt anfangen, meinen normalen SuB und den Kochbuch SuB hier auf einer extra Seite zu katalogisieren. Erstens bekomme ich so einen Überblick. Zweitens ist es gut zu sehen, was man denn so wegliest und was nicht.
Den eBookSuB erspar ich mir, da er nicht wirklich überschaubar ist und manche Bücher nach 20 Seiten schon rausfliegen.

Hast Du einen Überblick über Deine/n SuB/s oder ist es Dir relativ egal, wieviel Bücher und eBooks sich bei Dir tummeln?

Montagsfrage #6 – Was ist dein ultimativer Trick, um mehr und regelmäßiger zu lesen?

Heute hat Antonia mich voll erwischt.

Ich habe mir letzte Woche extra ein Buch vor dem Feiertag gekauft, um den Mittwoch lesend auf der Couch zu verbringen. Tja… irgendwie war dann der Wurm drin.
Ich komme in das Buch nicht wirklich „hinein“. Offensichtlich handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie, was ich im nachhinein erfahren habe und nun tue ich mich wirklich schwer, weil ich solche Geschichten nur lese, wenn sie wirklich komplett vorliegen.

Außerdem habe ich wohl eine Dämonenromance erwischt. Nicht wirklich etwas, was mich animiert, mehr zu lesen. Fällt eher in die Sparte YA/Teenagerbuch ab 14. Kurzum – ich hab das Buch zugeklappt.

In solchen Fällen lege ich in der Regel das Buch weg und widme mich einem anderen. Egal ob aus Papier oder als ebook – Hauptsache ein Buch, dass meine Instinkte weckt und mich reizt.
Oder ich stöbere bei amazo* oder medim*ps. Meist habe ich auf meinen ebookreadern oder im Buchregal ein Buch stehen, was mich dann wirklich zum lesen animiert.

Allerdings ist es normal, dass man zwischendurch mal eine Leseflaute hat.
Momentan habe ich gaaanz weit weg von meinen normalen Lesegewohnheiten bewegt. Ich habe auf Legimi einen Reisebericht angefangen zu lesen. Und siehe da – es läuft.

EIN TODSICHER JOB – Christopher Moore

Ein todsicherer Job (Grim Reaper, #1)

Ein todsicherer Job by Christopher Moore

My rating: 5 of 5 stars

Im Jahr 2010 als Hörbuch gehört und jetzt via Flohmarktfund zu mir gefunden. Gerade richtig zur kalten Jahreszeit, wie ich finde. Mit einer Tasse Tee und Keksen ideal für einen Couchnachmittag.

Nobody Owens ist noch ein Baby, trotzdem entkommt er als einziger aus seiner Familie einem brutalen Mörder. Zuflucht findet er ausgerechnet auf einem Friedhof, die Geister und Untoten nehmen ihn bei sich auf und ziehen ihn groß. Doch der Feind wartet auf den Tag, an dem Nobody zu den Lebenden zurückkehren wird.

Eine kleine und makabre Geschichte hat Neil Gaiman da geschrieben. Der Junge Bod (von Nobody Owens) wächst auf einem Friedhof auf, sieht die Toten und kann mit ihnen sprechen und hat recht blutige Erlebnisse.

Der Mann Names Jack bringt Mutter, Vater und Geschwisterchen um. Das Baby flüchtet aus seinem Bett zum Friedhof. Dort erhält er Dank dem Rat der Geister des Friedhofes ein neues Zuhause.



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DAS GRAVEYARD BUCH – Neil Gaiman

Das Graveyard Buch

Das Graveyard Buch by Neil Gaiman

my rating: 4 of 5 stars


Nobody Owens ist noch ein Baby, trotzdem entkommt er als einziger aus seiner Familie einem brutalen Mörder. Zuflucht findet er ausgerechnet auf einem Friedhof, die Geister und Untoten nehmen ihn bei sich auf und ziehen ihn groß. Doch der Feind wartet auf den Tag, an dem Nobody zu den Lebenden zurückkehren wird.

Eine kleine und makabre Geschichte hat Neil Gaiman da geschrieben. Der Junge Bod (von Nobody Owens) wächst auf einem Friedhof auf, sieht die Toten und kann mit ihnen sprechen und hat recht blutige Erlebnisse.

Der Mann Names Jack bringt Mutter, Vater und Geschwisterchen um. Das Baby flüchtet aus seinem Bett zum Friedhof. Dort erhält er Dank dem Rat der Geister des Friedhofes ein neues Zuhause.

Viele Geistermenschen lernt er dort kennen.

Das Ehepaar Owens, welches ihn wie einen eigenen Sohn aufzieht. Silas, der ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Misses Lupesku – die Gotteshündin, die ihm erklärt was Ghule sind. Liza – die Hexe ohne Grabstein. Den Indigomann, der eigentlich gar nicht existiert.

Eine kleine Geschichte, die sich für rauhe, kalte Winternächte eignet und eines der wenigen Bücher von Neil Gaiman, das ich gut finde.




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DAS LEUCHTEN DER ERINNERUNG – Michael Zadoorian



My rating: 5 of 5 stars


„The Leisure Seeker“, so der Originaltitel, war 2009 der zweite Roman Zadoorians.
Ich habe dieses Buch letztes Jahr zufällig gekauft, als ich von der Verfilmung mit Helen Mirren und Donald Sutherland hörte und war wirklich gespannt. Wenn sich zwei so gute Schauspieler in einem Film treffen, muss das Buch herausragend sein.

„Leisure Seeker“ ist die Marke ihres Oldtimer-Wohnmobils, mit dem sich die Eheleute Ella und John Robina auf ihre letzte Reise machen. Entlang der verfallenen Route 66 von Chicago nach Santa Monica – zusammen, gespickt mit Erinnerungen und Tabletten.
Denn Ella ist unheilbar krank, Ehemann John leidet an Demenz. Gegen den Willen der Ärzte und ihrer zwei Kinder gehen beide auf eine letzte Reise. Das wird aber erst im Laufe des Buches klar. Am Anfang wundert man sich noch über die Pillchen, die Ella schluckt und schiebt ihre Perücke auf ihre Eitelkeit.

Auf den Campingplätzen verschafft ihnen der mitgebrachte Dia-Projektor in der Nacht das „Leuchten der Erinnerung“, wenn die beiden Alten sich ihre „Greatest Hits der Robinas“ aus längst vergangener Zeit anschauen – einer Zeit, in der sie als junge Eltern mit kleinen Kindern noch gemeinsam unterwegs waren. Sie startet in die Reise „mit mehr Gesundheitsproblemen als ein Dritte-Welt-Land“. Doch gerade deshalb wagt die Todgeweihte trotzig diese Fahrt im vertrauten Wohnmobil: „Wir haben nichts zu verlieren.“ Ärzte retten gern Menschen, sagt sie sich, „aber wenn es um jemanden geht, der 80 Jahre alt ist, was gibt es da noch zu retten?“

Die Einmischung ihrer Kinder, die sie regelrecht entmündigen wollen, ihnen ihren Verstand ob ihrer Krankheit absprechen wollen, hat mich am meisten erregt. Ein kranker Mensch verliert doch nicht den Verstand, nur weil er alt und krank ist. Sie hetzen sogar die Bundespolizei auf sie.

Ella und John haben die Reise ihres Lebens, auch wenn es die letzte ist. Und sie beiben mündige Menschen – bis zum Schlussstrich den Ella zieht, als es keine weitere Möglichkeit mehr gibt.

„Das Leuchten der Erinnerung“ ist keiner der netten Romane über lebensfrohe Senioren mit Hinweis auf ein selbstbestimmtes Leben alter Menschen.

Es ist eine Abfolge von unbequemen Wahrheiten und Unbequemlichkeiten.
Dennoch meistern Ella und John ihre letzten Tage mit Bravour und Lebensfreude. Und vor allen Dingen selbstbestimmt.

Michael Zadoorians Buch ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass man sich keinesfalls in sein Schicksal ergeben muss – egal, wie schlimm die Aussichten in der Zukunft sind.




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ZERBRECHLICH – Jodi Picoult

Zerbrechlich

Zerbrechlich by Jodi Picoult

My rating: 5 of 5 stars


Erzählt wird die Geschichte der kleinen Willow, die an der Glasknochenkrankheit handelt. Die Eltern, Charlotte und Sean sowie ihre Schwester Amelia kümmern sich von Anfang an wunderbar um Willow. Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen passiert es, das sich Willow einfach so einen oder zwei Knochen bricht. Als die Familie einen Vergnügungspark besucht und sich Willow durch einen unglücklichen Umstand wieder Knochen bricht, und man mitbekommt, welche Schikanen (Jugendamt, Polizei, unwissende Ärzte) die Familie mitmachen muss, ist man mitten im Geschehen und bangt mit, ob alles gut wird.

Um die teure Versorgung für Willow auch in späteren Jahren zu sichern, verklagt Charlotte ihre Freundin Piper, die sie als Frauenärztin während ihrer Schwangerschaft betreut hat. Welchen emotionalen „Rattenschwanz“ das nach sich zieht, kann man nur erahnen.

Wird Charlotte zu ihrem Ziel kommen? Und wenn ja um welchen Preis.

Mich hat das Buch sehr fasziniert. Denn es zeigt einem sehr gefühlvoll, welche Steine manche Menschen aus dem Weg räumen müssen, wenn jemand krank ist, was es für die Familie bedeutet. Und das man sich nicht selbst und die eigenen Bedürfnisse dabei aus den Augen verlieren darf. Dabei wirkt die Geschichte keinesfalls kitschig.



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DER TOD IN MIR – Paul Cleve

Der Tod in mir

Der Tod in mir by Paul Cleave

My rating: 4 of 5 stars


„Der Tod in Mir“ erzählt die Geschichte des Steuerberater Edward. Er lebt ein beschauliches Leben mit Frau und Tochter in der neuseeländischen Stadt Christchurch.

Sein Leben verläuft ganz normal, bis zu dem Zeitpunkt, als bei einem Bankbüberfall seine Frau Jodie mit einer Schrotflinte erschossen wird. Ab da ändert sich sein Leben Er hört er die Stimme in sich. „Das Monster“ – so hat es sein Vater genannt. Seines Zeichens als „Jack – the Hunter“ bekannt. Dieser hat vor 20 Jahren mehrere Prostituierte gnadenlos ermordet. Seine Frau und die Kinder waren ahnungslos, aber das hat ihnen keiner geglaubt. Jeder dachte sie seien Mitwisser der Morde.

Edwards einzige Verbindung zu dem Mord-Gen seines Vaters sind die 2 Hunde des Nachbarn, die in Jacks Jugend plötzlich und hintereinander verstarben. Denn Edward hatte die Hunde mit Steaks gefüttert, welche mit einer Nagel- und Splitterfüllung versehen waren. Das dauernde Hundgebell ging ihm auf den Geist. Hat er hier schon das Massenmördergen in sich oder ist es einfach nur die Tat eines verstörten Jungen?

Edward ist von Selbstzweifeln geplagt, versucht sich zusammenzureissen und trifft sich sogar mit seinem so verhassten Vater, der eine lebenslange Haftstrafe im Gefängnis absitzt. Als dieser ihn auf die Stimme in seinem Kopf anspricht verneint Edward das zuerst vehement. Dann gibt er zu, dass er „Das Monster“ in sich hört!
Aber muss er auch tun, was dieses Monster ihm sagt?

Edward stellt fest, dass der Wachmann, der in der Bank gearbeitet hat, wohl mit den Bankräubern unter einer Decke steckt. Nun hat er Blut geleckt, zumal ihn die Stimme leitet. Aber wird er auch tun, was sie sagt? Als Edwards Tochter noch entführt wird und sein Vater sich erneut aus dem Gefängnis meldet nimmt das Unheil seinen Lauf.

Wird er in die Fußstapfen seines Vaters treten und mit den Mördern seiner Frau abrechnen?

Paul Cleave hat hier einen Thriller geschrieben, der seinesgleichen sucht. Die Bilder sind angsteinflössend, traurig, voller Emotionen und hie und da kommt auch der meist etwas seltsame Humor von Paul Cleave hervor.



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