SuB am Sonntag – SuBventur 10/2018

Über Kerstin und Janas Buchblog bin ich auf den Begriff „SuBventur“ gestossen. Eine Wortspielerei aus Sub=Stapel ungelesener Bücher und Inventur.

Gut, eine Übersicht der Bücher, die nicht oder nur angelesen und wieder ins Regal zurückgewandert ist, weil denn mal gerade die Zeit fehlte, kann ja nicht schaden.


1. Der SuE – Stapel ungelesener eBooks

Um halbwegs einen Überblick zu bekommen, habe ich spaßeshalber Screenshots gemacht.

Ich fasse es in Zahlen:

  • Kindle App – 16×16=256
    Ein Zehntel davon sind Leseproben. Bleiben immer noch 230 Bücher!
  • Legimi App: 30 und wachsend
    Seitdem ich die App teste, finde ich immer wieder Bücher, die mich interessieren und die in mein Regal auf dem Reader landen.
  • Aldiko App: 24
    Hier wandert alles hinein, was in die anderen Apps nicht hineinpasst oder nicht kompatibel ist

2. Der SuK –
Stapel ungelesener  Kochbücher

25 aktuelle an der Zahl, die diesen Winter durchgearbeitet werden – so der Plan. Ich habe einige nicht mehr genutzte Kochbücher bei medimops verkauft und mich mit neuen beschenkt. Was Ihr hier seht ist nur ein Regal. Es gibt noch ein zweites mit kleineren Büchern ums einkochen oder speziell um ein Lebensmittel bezogen, die ich regelmäßig nutze.

3. Der Standard SuB

Nein, auch hier ist nicht alles drauf. Es sind über den Daumen gepeilt um die 70 Bücher, die sich momentan in Zweierreihen tummeln.

Wann lese ich das alles? Zwischendurch und dann auch hie und da – wenn ich denn nichts anderes mache.
Kann man zuviel Bücher haben? Nein, eigentlich nicht. Aber man sollte sich darüber klar werden, dass zuviele Bücher auch ein Problem werden können, da sich die Leseinteressen auch ändern.

Und nun?

Ich werde jetzt anfangen, meinen normalen SuB und den Kochbuch SuB hier auf einer extra Seite zu katalogisieren. Erstens bekomme ich so einen Überblick. Zweitens ist es gut zu sehen, was man denn so wegliest und was nicht.
Den eBookSuB erspar ich mir, da er nicht wirklich überschaubar ist und manche Bücher nach 20 Seiten schon rausfliegen.

Hast Du einen Überblick über Deine/n SuB/s oder ist es Dir relativ egal, wieviel Bücher und eBooks sich bei Dir tummeln?

Montagsfrage #6 – Was ist dein ultimativer Trick, um mehr und regelmäßiger zu lesen?

Heute hat Antonia mich voll erwischt.

Ich habe mir letzte Woche extra ein Buch vor dem Feiertag gekauft, um den Mittwoch lesend auf der Couch zu verbringen. Tja… irgendwie war dann der Wurm drin.
Ich komme in das Buch nicht wirklich „hinein“. Offensichtlich handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie, was ich im nachhinein erfahren habe und nun tue ich mich wirklich schwer, weil ich solche Geschichten nur lese, wenn sie wirklich komplett vorliegen.

Außerdem habe ich wohl eine Dämonenromance erwischt. Nicht wirklich etwas, was mich animiert, mehr zu lesen. Fällt eher in die Sparte YA/Teenagerbuch ab 14. Kurzum – ich hab das Buch zugeklappt.

In solchen Fällen lege ich in der Regel das Buch weg und widme mich einem anderen. Egal ob aus Papier oder als ebook – Hauptsache ein Buch, dass meine Instinkte weckt und mich reizt.
Oder ich stöbere bei amazo* oder medim*ps. Meist habe ich auf meinen ebookreadern oder im Buchregal ein Buch stehen, was mich dann wirklich zum lesen animiert.

Allerdings ist es normal, dass man zwischendurch mal eine Leseflaute hat.
Momentan habe ich gaaanz weit weg von meinen normalen Lesegewohnheiten bewegt. Ich habe auf Legimi einen Reisebericht angefangen zu lesen. Und siehe da – es läuft.

MONTAGSFRAGE #4 – ORDNUNG

Vor ein paar Wochen hat Antonia die Montagsfrage übernommen. Ich wollte die ganze Zeit wieder mitmachen und starte in dieser Woche.

Ordnest du deinen Bücherschrank oder geht bei dir alles kreuz und quer?

Momentan steht alles noch kreuz und quer. Ein Teil steht im Wohnzimmer, ein Teil im Schlafzimmer, ein Teil in der Küche – die Kochbücher, wie Ihr Euch schon denken könnt.

Mein grösster Wunsch wäre eine Ordnung nach Farben. Da ich ein sehr visueller Mensch bin, finde ich solche Anordnungen absolut toll. Leider fehlt mir die Masse an Büchern um so ein Regal zu gestalten. Ich denke, ich werde nach dem Wohnzimmerumbau eine Sortierung nach Genres oder Autoren vornehmen.

Auf dem eReader dagegen herrscht munteres Chaos. Irgendwie klappt es nicht wirklich mit der Ordnung bei diesem Ding. Nunja, ich lese die Bücher nach Interessen und habe ein Konto bei goodreads, wo ich virtuelle Buchregale angelegt habe und dort die eBooks einordne.

Habt Ihr eine Ordnung im Regal oder ist Euch das egal?

Perlentaucher am Freitag: Desiree – Annemarie Selinko

Zu meinem 12ten Geburtstag bekam ich „Desiree“ von Annemarie Selinko als Geschenk.
Ich war enttäuscht. Ein altes, abgegriffenes Buch. Was sollte ich damit?
Dann begann ich zu lesen….

»Ich glaube, eine Frau kann viel leichter bei einem Mann etwas erreichen, wenn sie einen runden Busen hat. Deshalb habe ich mir vorgenommen, mir morgen vier Taschentücher in den Ausschnitt zu stopfen…«
So beginnt Annemarie Selinkos großer historischer Roman, das fiktive Tagebuch der Désirée Clary, Seidenhändler-Tochter aus Marseille, die es tatsächlich zu etwas bringen und in die Weltgeschichte eingehen sollte. Sie war die erste Verlobte Napoleons, heiratete später den französischen Marschall Bernadotte, lebte in der Gunst des Kaisers in Paris und verließ Frankreich schließlich mit ihrem Mann, als der den schwedischen Thron bestieg.

Es ist ein besonderer Roman. Ein trotziges Mädchen, dass sich der Gefahren ihrer Zeit absolut nicht bewusst ist. Das den Zorn des Kaisers aufzieht, als sie sich für Marschall Bernadotte, den späteren König von Schweden entscheidet, ist ihr nicht bewusst. Sie überlebt Intrigen und Bälle, ist hin und her gerissen zwischen dem Kaiser der Franzosen und dem prachtvollen Marschall.

Sehr genau werden auch die geschichtlichen Hintergründe der napoleonischen Zeit erzählt. Wie raffiniert Napoleon seine ganze Verwandtschaft quer über ganz Europa als Regenten verteilte, um so mehr Einfluss zu gewinnen.

Alles in allem ein wunderbarer Roman für Mädchen und Frauen jeden Alters, weil es absolut zeitlos ist.

Das Buch erreichte in kurzer Zeit Millionenauflagen und wurde in mehr als 25 Sprachen übersetzt. Der Hollywood-Film mit Jean Simmons als Désirée und und Marlon Brando als Napoleon wurde ebenfalls ein Welterfolg, und auch heute noch hat dieser historische Liebesroman nichts von seinem Zauber verloren.

Gabriela vom Buchperlenblog hat die wunderbare Aktion PERLENTAUCHER ins Leben gerufen.
Hier werden Bücher vorgestellt, die sich nachhaltig im Gedächtnis geprägt haben.

Der November im Buchregal….

 

 

…geht zu Ende.

Ich habe einiges gelesen und gehört und natürlich auch den SUB aufgefüllt – was sonst.
Es waren tolle Bücher dabei, aber auch enttäuschendes. Es kann einem aber auch nicht jedes Buch gefallen. Das ist ganz normal.

Ich habe Bücher aus meiner Jugend wiedergelesen, aber auch Neuerscheinungen. Alles in allem war der Monat mit 7 Büchern und 2 Hörbüchern ganz ordentlich.

Die Verlagsvorschauen trudeln auch schon ein und ich denke, ich lasse mir noch etwas Zeit mit dem ordern von Rezensionsexemplaren.
Der Dezember soll mit Büchern gefüllt werden, die ich mag und jetzt gerne lesen möchte.

 

Literaturland Saar

Literaturland Saar“ ist eine Privatinitiative, die u.a. vom Saarländischen Rundfunk und dem Ministerium für Bildung und Kultur unterstützt wird.

Vielfältige Informationen rund um literarisch bedeutsame Orte, Autorinnen und Autoren direkt aus dem Saarland oder mit Saarlandbezug und Themen wie „Saarländische Mundart“ oder „Saarländische Krimis“ sind hier zu finden. Das Saarland ist ein bibliophiles Land. Der bekannteste Autor momentan dürfte Markus Heitz sein, der mit seinen Fantasystories Preise ohne Ende einheimst.
Aber auch Lokalkolorit ist in diversen Krimis und Stories verschiedener Autoren vertreten.

16 Verlage sind im Saarland beheimatet – klein und fein muss ich dazu sagen.

Im Servicebereich findet man Hinweise auf Museen, Wanderwege, Preise, Vereinigungen und Verlage etc.

Ich finde es wunderbar, was unser kleines Land so hervorbringt. Ein Grund mehr stolz auf „mein Saarland“ zu sein.

SUB am Sonntag – Sonntags vom SUB

Diese nette Aktion habe ich bei Sonja vom Buchweiser  gefunden und fand sie genial.

Mein SUB hat 3 neue Bücher aufzuweisen. Alle vom dtv-Verlag. Alle so unterschiedlich, wie man es sich nur vorstellen kann.

 

Mein SUB beträgt mit diesen Büchern momentan 44 Bücher. Ich habe geräumt, verschenkt, weggeworfen und nur das behalten, was ich auch später gerne lesen will.

Mein SUB auf dem eBookreader….um die 60 Bücher. Ja…ich bin ein Jäger und Sammler. Ob ich das alles jemals lesen werde… wer weiß.

Gemieden habe ich aber den neuesten King „Gwendys Wunschkasten“. Irgendwie standen Preis und Inhalt nicht ganz in Relation.
Dafür interessiert mich sein neuester Roman „Sleeping Beauties“ doch sehr.

Wie sieht es auf Deinem SUB heute aus?

Neue Montagsfrage vom Buchfresserchen

Die heutige Frage vom Buchfresserchen dreht sich um Technik.

Welches technische Gerät verwendest du zum Bloggen? Bloggst du auf dem Handy, Tablet, Notebook, PC oder auf etwas ganz anderem?

Ich blogge sowohl vom Handy aus, wenn es kleine Beiträge sind.
Das Tablett ist bei mir eher eBookersatz. Ich nutze es seltener.
Das wichtigste Utensil ist und bleibt der Laptop zum bloggen. Er ist am einfachsten zu nutzen. Alle Tools, die ich brauche, befinden sich drauf. Die meist abgespeckten Apps haben oft ihre Tücken und stellen mich nicht so zufrieden. Gerade bei längeren Blogbeiträgen bevorzuge ich definitiv den Laptop.

 

Perlentaucher am Freitag: Alles, was wir geben mussten – Kazuro Ishiguro

Gabriela vom Buchperlenblog hat die wunderbare Aktion PERLENTAUCHER ins Leben gerufen.
Hier werden besondere Bücher vorgestellt. Bücher, die sich einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.

Alles, was wir geben musstenAlles, was wir geben mussten by Kazuo Ishiguro
My rating: 5 of 5 stars

KLAPPENTEXT

Ein großer Sportplatz, freundliche Klassenzimmer und getrennte Schlafsäle für Jungen und Mädchen – auf den ersten Blick scheint Hailsham ein ganz gewöhnliches englisches Internat zu sein. Aber die Lehrer, so engagiert und freundlich sie auch sind, heißen hier Aufseher, und sie lassen die Kinder früh spüren, dass sie für eine besondere Zukunft ausersehen sind. Dieses Gefühl hält Kathy, Ruth und Tommy durch alle Stürme der Pubertät und Verwirrungen der Liebe zusammen – bis es an der Zeit ist, ihrer wahren Bestimmung zu folgen…


Ishiguro hat nicht umsonst dieses Jahr den Nobelpreis für Literatur erhalten. Seine Protagonisten sind meist Menschen, die ein besonderes Schicksal tragen.

Das ist es auch, was dieses dystophische Buch (und den daraus entstandenen Film – hier der Link zum Trailer) ausmacht. Eine heile Welt mit Kinder, die im Grünen aufwachsen, die in einem Internat leben. Die Lehrer, hier Aufseher genannt, bringen ihnen alles für das Leben da draussen bei.

Nur, was ist das Leben da draussen? Keiner kennt es. Und keiner kam je zurück, um davon zu erzählen.

Die Kinder sind Organspender. Das Internat ist eine Farce und irgendwann wissen alle, welches Schicksal sie erwartet. Es entstehen wundervolle Freundschaften und sogar die Verliebtheit kommt nicht zu kurz. Nur hat diese aufgrund des geplanten Lebensweg keine Aussicht auf ein glückliches Ende.

Schon nach wenigen Seiten wird einem klar: Es geht hier nicht mit rechten Dingen zu.
Obwohl man die Einzelheiten, der Umgang miteinander, die Andeutungen Kathys und die Unterhaltungen zwischen den Kollegiaten, ohne den Blick über das große Ganze nicht versteht, spürt man deutlich, dass hier mehr dahinter steckt.
Jeder weiss, was passiert und jeder arrangiert sich damit – irgendwann.

Und das ist es, was ich an diesem Buch so erschreckend finde. Die Protagonisten kapitulieren irgendwann, geben sich dem Schicksal hin. Sollten wir wirklich irgendwann soweit kommen, und uns solcher „Dinge“ bedienen müssen? Ich hoffe wirklich nicht. Dennoch ist Ishiguros Roman sehr zeitgemäß, denn er legt die Handlung in den 70er Jahren an und wer diese Zeit erlebt hat, kann sich sehr gut gedanklich in das Buch hineinversetzen.

Dieses Buch ist für mich eine absolute Perle und eine Leseempfehlung, die ich so gerne weiter geben, auch wenn es für viele vielleicht „schwere“ Literatur aufgrund des Themas ist.

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Montagsfrage vom Buchfresserchen

Die heuteige Montagsfrage vom Buchfresserchen, dreht sich um Fanfiction.

Hast du schon einmal eine Fanfiktion zu einem Buch geschrieben?

Ich muss zugeben, dass ich als Kind hie und da mal selber Geschichten erfunden habe und sie mit mir bekannten Figuren „gefüllt“ habe.

Als Kind hat man da auch noch eine Menge Phantasie und erfindet Dinge und Orte einfach mal so aus dem Stehgreif. Das fällt mir als Erwachsener wirklich schwer.
Wohl auch ein Grund, warum ich letzten November bei NaNoWriMo gescheitert bin 😀
Vielleicht versuche ich es dieses Jahr noch einmal.